Ode an die Konzentration – Gedicht

Ode an die Konzentration – Gedicht

Sicher fließen diese Worte jetzt von der Zunge.
Wie ein langer, lauter und tosender Wasserfall,
Atme ich meine Konzentration ein auf Lunge.
So glaubet mir, nie verliere ich den Ball.

Sie springt von A nach C dann zu I.
Oh, läuft gerade das richtige Lied?
Lasst mich kurz schauen aufs Handy.
War ich nicht gerade noch konzentriert?

Mein Inneres kämpft gegen mich an.
Mein Haut, sie ist so nah und juckt.
Ein Vogel, hab ich mich verguckt?
Ich könnte schreiben über einen Schwan.

Die Finger kribbeln, meine Knie hüpfen.
Ja, tut mir leid, ich halte Still.
Glaubt ihr Medikamente könnten mich beglücken?
Muskelzucken, Stille ist der Drill.

Unendliches Potential, kein Körper zum Kontrollieren.
Wer von uns beiden wird irgendwann doch siegen?
Verziehe ich mich wieder ins Bett? Leidender Frieden.
Was fällt euch ein meine Weise zu kommentieren!

Meine Ode an die Konzentration.
Krankheiten, unentdeckt töten sie.
Lasst es enden, befreit mich aus dieser Hülle.
Sie scheint sich nicht beeindrucken zu lassen…

Oh ja, den Text wollte ich schreiben.
Verzeiht, ich muss gehen. Sieht aus, als ob sie mich heute nicht mehr besucht.
Dann geht es wohl weiter, Arbeit am nächsten Buch.

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